Nedim Mujacic Keine Kommentare

Online- vs. Offline-Text

Ein Online-Text unterscheidet sich in vielen Punkten von einem Offline-Text. Deswegen kann man zB. Verkaufstexte, die man in einem Firmenbroschüre schreiben würde, nicht ohne weiteres auf einer Produktseite im Online Shop übernehmen. Der User klickt auf Ihre Seite ganz gezielt um genau das zu finden, wonach er sucht. Online-Texte sind im Normalfall kurzlebig (zB. Firmenblog). Deswegen muss ein Webtexter lernen, worauf es ankommt.

Mit diesen 5 Regeln erarbeiten Sie sich einen online-konformen Text:

1. Erkennen Sie die Wichtigkeit des Webtextens

Bevor man überhaupt mit dem Webtexten anfangen kann, sollte man sich im Klaren sein, welchen Wert ein Online-Text für das Unternehmen hat. Leider wird das Webtexten von den meisten Unternehmen stark unterschätzt. Ein guter Text, sei es ein Verkaufstext oder ein informativer Blogbeitrag, hat einen wirtschaftlich großen Wert. Ein Besucher erwartet sich qualitativ hochwertige Inhalte, die ihm genügend Gewissheit gibt, um sich für Sie zu entscheiden.

Also entfachen Sie Ihr Feuer für Ihre Produkte und schreiben Sie mit der Zielsetzung, Ihrem Kunden zu helfen!

2. Versetzen Sie sich in Ihre Zielgruppe

Ein User sucht ganz gezielt nach einem Produkt oder einer Dienstleistung. Also hat er ganz bestimmte Erwartungen die zu erfüllen sind. Ein Offline-Text hingegen (zB. Flyer) muss Hauptaugenmerk auf das Fangen der Aufmerksamkeit des Lesers legen. Aber wenn jemand unseren Text schon gefunden hat, gilt es sein Problem zu lösen, also seine offenen Fragen zu beantworten.

Versetzen Sie sich deswegen in Ihre Persona, die gezielt nach etwas sucht. Beispielsweise sucht jemand nach „Welches Auto kaufen“. Er hat also das Problem, dass er nicht weiß, welches Auto zu ihm passt. So kommt er auf die Produktseite eines Ihrer Autos und der Text muss überzeugen. Warum genau dieses Auto? Was kann es besser als andere? Warum passt es genau zu mir? Warum sollte ich es nicht bei einem anderen Anbieter kaufen? etc.

3. Recherchieren Sie gründlich

Schütteln Sie Ihre Texte nicht einfach aus dem Ärmel. Investieren Sie genügend Zeit in die Recherche Ihrer Inhalte. Studieren Sie viele seriöse Artikel zu diesem Thema, auch ggf. bei der Konkurrenz und sammeln Sie relevante Informationen. Wenn Sie sich einmal über das Thema sicher fühlen, und Sie auch selber viel Erfahrungen mit dem Thema gemacht haben, können Sie den Text verfassen.

Dem Leser fällt auf, ob der Webtexter in dem Gebiet kompetent ist oder nicht, recherchieren Sie also gründlich.

4. Gestalten Sie Ihre Texte sprachfertig und fehlerfrei

Online-Texte sind oftmals schnell geschrieben und werden nicht oder knapp Korrektur gelesen. Man sieht einen Online-Text oftmals als weniger wichtig an als einen Offline-Text. Deswegen werden diese Texte oft nur schlampig geschrieben. Dem Leser fallen aber Fehler und schlechtes Deutsch sofort auf, was dann ein schlechtes Licht auf das Unternehmen als Ganzes wirft. Hüten Sie sich also davor.

Gestalten Sie Ihre Texte leserlich und angenehm. Lassen Sie Ihrem Wortschatz freien Lauf. Achten Sie aber sehr darauf, keine fachspezifischen Ausdrücke oder Begriffe, die veraltet sind, zu verwenden. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Texte von mehreren Personen Korrektur gelesen wird, bevor er live gestellt wird.

5. Die Länge des Texts

Der Text sollte nicht zu kurz und auch nicht zu lang sein. Zu dürftige Inhalte beantworten nicht alle Fragen der Besucher und zu lange Texte langweilen ihn. Vermeiden Sie redundante Sätze und packen Sie so viel nützliche Informationen wie möglich in jeden Satz. Es soll am ersten Blick klar sein, was kommuniziert wird und der Leser muss sich leicht durch den Text navigieren können.

Halten Sie sich an die Faustregel von 400-500 Wörtern pro Text.

 

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